|
RIEDSTADT. Seine Idee einer „Lotsenstelle“ für das Gewerbe stellt
der Bürgermeisterkandidat der WIR, Michael Kassner, in
einer Pressemitteilung näher vor. Er hatte sie bereits
in der Podiumsdiskussion der Kandidaten in Goddelau
erwähnt. Vorteil einer solchen Stelle sei, dass der
Ansprechpartner für Gewerbetreibende „bei Problemen
schneller zur Hand ist und die Verwaltungsvorgänge
(Anfragen, Genehmigungen) rascher erledigt sind“,
schreibt Kassner.
Die Einrichtung eines Wirtschaftsförderungsmanagements
könnte Fortschritte bringen. „Eine neue Instanz muss
eingerichtet werden, die sich mit der Förderung und
Entwicklung beschäftigt“, schlägt der WIR-Kandidat vor.
Außerdem meint er, alle Unternehmen sollten befragt
werden „zu Mitarbeiterzahl, Schwerpunkten,
Fachbereichen“, um diese Daten dann in einem
„Gewerbepool“ zu sammeln. Diese „sehr gute und
umfangreiche Datenbank“ könne später nützlich sein, wenn
Informationen über geplante und genehmigt Bauvorhaben
vorlägen.
Die dazu passenden Riedstädter Gewerbetreibenden „können
sich nun um diese Aufträge bewerben und gegebenenfalls
zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen“, schreibt
Kassner. Voraussetzung für diese Methode sei allerdings,
dass die Gewerbetreibenden einverstanden wären mit dem
Aufbau eines solchen Datenpools. |
|