|
Aktuelles
Goddelau, 12.03.2005 -
Michael Kassner besucht Unternehmen in Goddelau
Als
vorbildlich bezeichnete Michael Kassner, Bürgermeisterkandidat
der Freien Wähler, WIR „Wir in Riedstadt“, das Verhalten des
Autohauses Büttner in Goddelau. Von 6 Mitarbeitern sind zwei
Auszubildende im technischen und kaufmännischen Bereich.Trotz
hoher Kosten, die diese Ausbildung verursacht z.B. Lehrgangs-
und Prüfungsgebühren die das Unternehmen trägt, ist dies eine
Quote, die sich sehen lassen kann.
Große Sorgen
bereitet Heinz Büttner, der Inhaber diese Autohauses, das
wirtschaftliche Umfeld in Deutschland. Seit 4 Jahren ist das
gesamte Neuwagengeschäft in Deutschland rückläufig. Er
befürchtet, dass 1/3 aller Autohändler in der Region zukünftig
nicht mehr existieren werden. Angesichts einer realen
Arbeitslosenzahl von mehr als 6 Millionen und die Angst in der
Bevölkerung vor weiteren Arbeitsplatzverlusten sind immer
weniger Menschen fähig sich einen Neuwagen zu leisten. Hinzu
kommt für ihn die stetig wachsende Bürokratie die Unternehmen
wie ihn belasten.
Auf die
Frage von Michael Kassner, ob Nissan, die Automarke die das
Autohaus vertreibt, als japanischer Importeur einen schweren
Stand in Deutschland hat, entgegnete Heinz Büttner mit einem
klaren Nein. Nissan ist ein europäisches Auto, gebaut in Spanien
und England. 92 % aller Fahrzeugteile werden in Europa, auch
Deutschland produziert. Somit sind dies Arbeitsplätze in der
gesamten Europäischen Union. Sorgen bereitet ihn die Abwanderung
von Arbeitsplätzen nach Osteuropa. Mit deutschen Steuergeldern
werden Investitionsanreize in der erweiterten EU gepumpt. Davon
profitieren auch deutsche Unternehmen, doch die heimischen
Fachkräfte bleiben bei uns auf der Straße. Dies hält Heinz
Büttner für nicht gesund.Doch dies kann auch in Goddelau
passieren. Wenn Aldi geht, so seine Befürchtung, dann haben die
umliegenden Geschäfte einen schweren Stand. Nicht jeder hat die
Kraft und das Geld einen neuen Standort in Wolfskehlen, wo Aldi
hingeht, zu gründen.
Nach 35
Jahren in Riedstadt wird sich Heinz Büttner demnächst in den
wohlverdienten Ruhestand begeben. Seine Tochter Gabi Büttner
wird das Unternehmen Autohaus Büttner weiterführen. Viel Erfolg
und unternehmerisches Geschick wünschte der
Bürgermeisterkandidat Michael Kassner dem Familienunternehmen
Büttner. Er versprach, als Bürgermeister werde er Riedstädter
Unternehmen bei einem notwendigen Neuwagenkauf zu einem Angebot
auffordern. Der Beste und Preiswürdigste soll den Zuschlag
erhalten. Meine Aufgabe, so Kassner, ist es für Riedstadt da zu
sein. Losgelöst von allem parteipolitischem und taktischem
Umfeld. Darauf bin ich stolz.

zurück
|