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Aktuelles
"Michael Kassner im Gespräch mit
Anwohnern der B 26 Südumgehung Wolfskehlen - Lärmschutzwall"

Michael Kassner besuchte am Samstag, den
14.05.05 die Anwohner der B 26 Südumgehung Wolfskehlen,
Wohngebiet: Am alten Bahnhof/Am Gartenweg und überzeugte sich
selbst von der stark geminderten Wohnqualität durch das hohe
Lärmaufkommen, insbesondere verursacht durch den sehr rauen
Straßenbelag und die nicht eingehaltene
Geschwindigkeitsbegrenzung.
Die Anwohner äußerten ihren Unmut darüber, dass die Gemeinde
Riedstadt/Bürgermeister Kummer zwar glänzt mit der Absicht die
Ortskerne mit Hilfe der Südumgehung zu beruhigen, aber alles zu
Lasten des Wohngebietes „Am alten Bahnhof/Am Gartenweg“ in
Wolfskehlen.
„Wir waren nie gegen eine Umgehungsstraße, waren aber davon
ausgegangen, dass die Gemeinde dafür sorgt – mit Hilfe von
Lärmschutzmaßnahmen – die Wohnqualität der Anwohner zu
erhalten.“
Leider mussten die Anwohner dann aber feststellen, dass
keinerlei Maßnahmen seitens der Gemeinde getroffen wurden. Im
Mai 2003 wendeten sich die Anwohner dann erstmals mündlich sowie
schriftlich an die Gemeinde, mit der Bitte einen Schutzwall zu
errichten, da sie sich von dem hohen Lärmaufkommen sehr gestört
fühlten.
Am 03.06.2003 teilte die Gemeinde Riedstadt schriftlich mit,
dass sie kein Gelände an der Straße habe und die Gemeinde somit
keine Möglichkeit sieht unserem Wunsch zu entsprechen. Zuständig
für den Bau der Südumgehung sei das Amt für Straßen- und
Verkehrswesen in Darmstadt, an die sie unser Schreiben
weiterleiten würden. Gleichzeitig wurde in dem Schreiben
mitgeteilt, dass die Gemeinde plant, das Gelände zwischen
Umgehungsstraße und Wohngebiet zu erwerben und zu begrünen. Doch
bis heute wird das Gelände immer noch landwirtschaftlich
genutzt. Auch von der geplanten Lärmmessung – damalige Aussage
von Herrn Bürgermeister Kummer - ist nichts mehr zu hören.
Sommer letzten Jahres wurde dann doch von der Gemeinde ein
Erdwall aufgeschüttet, dessen geringe Höhe eher ein
„Alibi-Schutzwall“ ist. Es ist keine Besserung eingetreten,
ebenso endet er bereits an der Fußgängerampel, somit haben
einige Anwohner „Am alten Bahnhof“ keinerlei Lärmschutz.
Im März dieses Jahres stellten die Anwohner einen Antrag auf
Erhöhung des Lärmschutzwalles entlang der B 26, Südumgehung
Wolfskehlen an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen,
Darmstadt. Ebenso baten sie um Mitteilung, wie und wann die
versprochene Begrünung ausgeführt werden soll. Zeitgleich
erhielt die Gemeinde eine Kopie des Antrages zu ihrer
Information.
Vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen Darmstadt erhielten Ende
März die Anwohner ein Antwortschreiben mit folgendem Inhalt:
„Ihrem Antrag kann nicht entsprochen werden, da der Bund
aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtung aus dem
Bundesimmissionsschutzgesetz nicht verpflichtet ist. Da der
Schutzwall eine freiwillige Leistung der Gemeinde war, möchten
wir uns doch bitte an die Gemeinde wenden. Wie Sie vor Ort
feststellen können, wurde die Bepflanzung in den letzten Tagen
durchgeführt.“
Die Gemeinde Riedstadt hat– obwohl sie die Kopie des Antrages
(mit immerhin 36 Unterschriften von Bürgern Riedstadts) erhalten
hatte - bis heute nicht für nötig gehalten, sich hierzu zu
äußern. Ganz im Gegenteil, es wurde kurz nach unserem Schreiben
rasch die Bepflanzung des Erdwalls durchgeführt.
Michael Kassner kann die Bürger dieses Wohngebietes sehr gut
verstehen, sieht man doch überall entlang der Umgehungsstraßen
hoch aufgeschüttete Erdwälle zur Entlastung der nahen
Wohngebiete. Wo ist hier die Bürgernähe der Gemeinde Riedstadt?
Sicherlich ist es - ohne große Kosten – möglich, den Erdwall
Stück für Stück mit Erde von z. B. Bau des Feuerwehrgerätehauses
und dem geplanten Gewerbegebiet „Am Forst“ in Wolfskehlen zu
erhöhen. Die WIR wird diesbezüglich im Juni einen Antrag an die
Gemeindevertretung stellen und ich gehe davon aus, dass dies von
den Gemeindevertretern parteiübergreifend unterstützt wird.
Als Bürgermeister zusammen mit den
Bürgern werde ich die Aufgaben angehen.
Michael Kassner
Bürgermeisterkandidat der WIR
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