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Aktuelles
Wie sieht es im Europareservat
Kühkopf-Knoblochsaue aus?
Auf den Internetseiten des Geo-Naturpark
Bergstraße-Odenwald ist zu lesen:
„Unsere Aufgabe ist es, die Schönheit,
Eigenart und Vielfalt der Landschaft der Bergstraße und des
Odenwaldes zu erhalten. Gleichzeitig soll dieses Gebiet den
Menschen zur naturnahen Erholung nicht vorenthalten werden. Im
Geopark wird dies auf vielfältige Weise in der Landschaft
sichtbar: In der gesamten Region wird derzeit ein umfassendes
System zur Besucherinformation entwickelt. Das Wanderwege- und
Parkplatznetz des Naturparks bietet dafür die ideale
Infrastruktur.“
Die Gemeinde Riedstadt ist Mitglied des
Geo-Naturparkprojektes.
So schön, so gut. Wie sieht es im
Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue aus? Dies wollte der Bürgermeisterkandidat
Michael Kassner, von den Freien Wählern WIR, Wir in Riedstadt
wissen.

Bei einem Besuch am letzten Wochenende
entdeckte er am Schusterwörth nur wilde Feuerstellen, Unrat und
Glasscherben. Eine Sparziergängerin, die täglich kommt,
berichtete M. Kassner wie sie im letzen Moment ein durch
Funkenflug entfachtes Feuer austreten konnte. Auch über den
Unrat beklagte sie sich. Die dortige Überwachung ist eine
lohnende Aufgabe für den Freiwilligen Polizeidienst der
Gemeinde, so Michael Kassner. Zumal laut „Verordnung über das
Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue“ das Anzünden von
Feuer verboten ist.
Wie sieht es zwischen Neujahrsloch und
Schwedensäule aus? Ein Radwanderweg von nationaler Bedeutung.
Der Hessische Teil des Fernradweges R6.
Doch hier Kopfsteinpflaster zuhauf.
Eine Mutter mit Kinderwagen kehrte
verzweifelt auf halber Strecke um. Für Fahrradfahrer eine
Tortur.
Erst nach diesem holprigen Weg gelangt man
zum Parkplatz. Für die Verkehrssicherheitspflicht ist hier die
obere er obere Naturschutzbehörde
zuständig.
Hier muss, so Kassner, die Gemeinde
Riedstadt darauf hinwirken, dass diese Missstände beseitigt
werden.
Das Europareservat „Kühkopf-Knoblochsaue“
ist für die Region viel zu wichtig, um diesen Pflegeaufwand zu
vernachlässigen“. Ergänzend sagte er:
„Hier schläft das Umweltamt und das Ordnungsamt.“
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