Parteiloser Bürgermeister für Riedstadt

 

      

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Quelle Ried-Echo vom 24.01.2005

 

Informative Gespräche
Bürgermeisterkandidat: Michael Kassner von der WIR stellt sich in Riedstadt vor

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LEEHEIM. Auf seiner Tour durch Riedstadt, die ihn auch zu Vereinen führt, machte der Bürgermeisterkandidaten der WIR Riedstadt, Michael Kassner, am Samstag Station in Leeheim. Der 41 Jahre alte Kandidat ist Lehrkraft und Ausbilder und seit 2004 Mitglied der WIR.

Die Stelle eines Bürgermeisterkandidaten sei via Internet ausgeschrieben worden, erläutert Frank Fischer, Vorstandsmitglied der WIR. Unter mehreren Kandidaten sei die Wahl auf Kassner gefallen – vor allem wegen dessen beruflichen Hintergrunds. Dieser versetze ihn in die Lage, die finanziell angeschlagene Gemeinde auf den richtigen Weg zu führen und ihr aus der Misere heraus zu helfen.

In seinem Heimatort Kastellaun war der WIR-Bürgermeisterkandidat bisher noch nicht politisch tätig. Als Vater von drei Kindern möchte er sich nun aber gerne in Riedstadt engagieren. Einsetzen möchte er sich für die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder. Zum Beispiel sieht er beim Erziehungs-, Schul- und Bildungswesen einiges im Argen. Kinder, so betont er, sollten schon im Kindergartenalltag besser betreut werden. Seine Erfahrung im Förderunterricht für Auszubildende werde ihm in Riedstadt gute Möglichkeiten bieten, sich einzubringen. Ein etwaiger Umzug nach Riedstadt sei mit der Familie, die aufgrund der zentralen Lage auch Vorteile für die Schulwahl der Kinder sehe, bereits geklärt, sagte Kassner.

Um sich mit den politischen Brennpunkten Riedstadts auseinander setzen zu können, besucht er seit dem Riedstädter Neujahrsempfang Vereine, Schulen und andere kommunale Einrichtungen, um dort Eindrücke zu sammeln. Auf seiner Tour, auf der er schon viele interessante Gespräche geführt habe, sei ihm wichtig, etwas über Schwachstellen zu erfahren und Möglichkeiten zur Veränderung und Verbesserung zu entwickeln. In der Tatsache, dass er bisher noch nichts mit Riedstadt zu tun hatte, sieht Kassner den Vorteil, dass er unvoreingenommen auf die Bevölkerung und deren Probleme zugehen könne. Eines sei ihm dabei bereits klar geworden: „Ein großer Ansatz ist für mich der Haushaltsplan. Man muss sich die einzelnen Posten ansehen und sich auf das Wesentliche beschränken“, betont der Kandidat.

„Wir wollen erst hören, wo der Schuh drückt und danach sehen, was ein Bürgermeister in einer derartigen Situation tun kann. Andere stülpen gerne was über. Wir fragen“, merkte Frank Fischer dazu an. Gabriele Russer aus Wolfskehlen ergänzt: „Der Haushaltsplan soll nicht am grünen Tisch zusammengestrichen werden. Der Rundgang soll zeigen, wo Sinnvolles bewahrt und wo der Haushalt entlastet werden könnte.“

Michael Kassner bekommt in etwa 14 Tagen eine eigene Homepage, die mit der WIR verbunden sein wird. Unter www.michael-kassner.info können Riedstädter Bürger dann mit dem Kandidaten Kontakt aufnehmen.

 

       

 

 

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          Last Update: 07.02.2005 17:23

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