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Aktuelles
Wahlkrampf und Wahlkampf (Motivation zur Wahl)
Sie kennen
es sicherlich, da kommt eine Gruppe von Menschen ihnen
entgegen
und in der Mitte der Bürgermeisterkandidat der jeweiligen
Partei. Bürger bleiben stehen und schauen sich das Treiben an,
hören
Stimmen und Erklärungen, gehen aber weiter.
Seit
einiger Zeit nehme ich meine Termine mit Freunden der WIR wahr,
aber viel Zeit bin ich auch alleine unterwegs. Warum ? Ich
möchte die
Sorgen und Nöte der Bürger hören, Gespräche am
Gartenzaun, auf
dem Parkplatz, vor dem Geschäft, auf dem
Sportplatz und auf den
Spielplätzen sind für mich noch
wichtiger, als öffentliche Auftritte.
In diesen Gesprächen
stelle ich immer wieder fest, dass die Menschen die gleichen
Gedanken haben, die Ansichten teilen, aber auch Ängste und
Sorgen haben. Die jungen Menschen machen sich echte Sorgen um
ihre Zukunft. Als Lehrkraft stehe ich täglich im Gespräch mit
jungen Menschen und kann ihre Ansicht gut verstehen : höhere
Anforderungen in der Schule, der Ausbildung und dann keine
Aussichten auf einen Arbeitsplatz. Die jungen Menschen sollen
und wollen eine Familie gründen, aber sie können es nicht, weil
..ohne Moos ist nichts los....Kinder kosten mehr als nur
Windeln, dass wissen die jungen Leute. Junge Leute sollen die
Rente der alten Menschen finanzieren und für die eigene Rente
vorsorgen, aber wie?
Die
Antwort auf meine Frage ( „Haben Sie Kinder ? .), eines
Riedstädter klingt mir noch in den Ohren. Die Antwort lautete :
„Ich kann mir kein Kind leisten“. Gerade aus diesen offenen
Worten, die ich unheimlich gut finde, sollte die Politik lernen.
Junge Menschen sagen nicht „Nein“ zu Kindern, aber sie wissen
welche Verantwortung ein Kind bedeutet und das ist gut, diesen
Blick für die Zukunft und das gemeinsame Suchen nach Lösungen.
Die
Lebenshaltungskosten steigen, aber der Reallohn, die Kaufkraft
stagniert nicht nur, sondern sinkt. Der Einkaufswagen wird
immer leerer. Doch wer ist Schuld ? Die etablierten Parteien
waren es nicht, so hört man es zumindest aus der Presse. Schuld
war immer die vorhergehende Regierung.
Es ist
sicherlich schwer sich eine Meinung über den richtigen
Bürgermeister zu bilden, aber die Wahl nicht beachten, ist nicht
richtig.
Abschließend möchte ich alle Riedstädter und besonders die
jungen Riedstädter dazu ermuntern zur Wahl zur gehen. Sie haben
in einigen Wochen die Möglichkeit zu wählen, der schlimmste
Fehler wäre, nicht zu wählen. Es geht um die Zukunft der junge
Menschen, aber auch der älteren Menschen, also ran an die
Wahlurne und auch auf die Stimmzettel der nächsten Wahl.
Michael
Kassner
Parteiloser Bürgermeisterkandidat der WIR
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