RIEDSTADT. Michael Kassner,
Bürgermeisterkandidat der WIR, hat sich jetzt im
Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue umgeschaut
und es mit den hohen Ansprüchen verglichen, mit
denen der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald für
dieses Gebiet wirbt.
Bei seinem Besuch entdeckte er am
Schusterwörth wilde Feuerstellen, Unrat und
Glasscherben. Eine Spaziergängerin, die täglich
dorthin kommt, berichtete, wie sie im letzen
Moment ein durch Funkenflug entfachtes Feuer
austreten konnte. Auch über den Unrat beklagte
sie sich, informiert die WIR über diesen Besuch.
Und wie sah es zwischen Neujahrsloch und
Schwedensäule aus? Von der WIR heißt es: „Doch
hier Kopfsteinpflaster zuhauf. Eine Mutter mit
Kinderwagen kehrte verzweifelt auf halber
Strecke um. Für Fahrradfahrer eine Tortur. Erst
nach diesem holprigen Weg gelangt man zum
Parkplatz.“
Die WIR erinnert daran, dass auf den
Internetseiten des Geoparks zu lesen sei:
„Unsere Aufgabe ist es, die Schönheit, Eigenart
und Vielfalt der Landschaft der Bergstraße und
des Odenwaldes zu erhalten. Gleichzeitig soll
dieses Gebiet den Menschen zur naturnahen
Erholung nicht vorenthalten werden.“ Kassner
habe deshalb angeregt, dass die Gemeinde auch im
Europareservat ihren freiwilligen Polizeidienst
einsetzen soll, um Missständen vorzubeugen.